Meteorit, Supervulkan, Blackout, Atomkrieg – und eine Gesellschaft, die verroht. Die Bedrohungen sind real, und gegen die meisten hilft kein Vorrat. 39 Stimmen vom Endzeit-Kongress reden Klartext. Dieser Beitrag zeigt, was jetzt wirklich zählt und wie du die Endzeit bestehen kannst. Nicht mit Angst, sondern mit einer Wurzel, die trägt.
Als unsere eigene wENDeZEIT begann
Vor ein paar Jahren brach unser altes Leben weg.
Über 30 Jahre hatte ich als Heilpraktiker gearbeitet. Dann kamen Erschöpfung und Krankheit – bei Reny und bei mir. Und schliesslich der Sturz vom Dach, der mich fast das Leben kostete. Vierzehn Brüche, die Lunge angestochen. Eigentlich hätte ich tot sein müssen.
Doch ich lebe. Und heute bin ich sogar dankbar für diesen Schlag.
Denn in meiner tiefsten Not schrie ich zu Gott: Wozu das alles? Die Antwort kam klar. Sinngemäss: Du hast dich um die körperliche Gesundheit der Menschen gekümmert – jetzt kommt eine Zeit, in der es zählt, dass sie ihr Seelenheil bewahren.
Das war folglich unser Auftrag. Jedenfalls unsere kleine wENDeZEIT.
Was auf uns alle zukommt, ist grösser. Merkst du es nicht auch?
Was heisst Endzeit – und die drei Fronten, die keiner wegreden kann
Schliesslich sprechen immer mehr Stimmen aus, was viele nur ahnen. Etwas ist faul. Kai Stuht nennt unsere Gesellschaft ein Irrenhaus, Lois Sasek sagt, das Dunkle verstecke seine Hörner nicht mehr. Was damit gemeint ist, habe ich bereits im letzten Beitrag Was läuft hier falsch? ausgeführt.
Aber was heisst Endzeit überhaupt? Die Bibel spricht von den letzten Tagen – einer Zeit des Umbruchs, an deren Ende kein Nichts steht, sondern ein Neuanfang. Und sie hat für das grosse Enthüllen ein eigenes Wort: Apokalypse, wörtlich Offenbarung. Kein Weltuntergang also, sondern ein Ans-Licht-Kommen. Verborgenes wird sichtbar.

Und wieso gerade jetzt? Die Bibel beschreibt die letzten Tage genau: schwere Zeiten, in denen die Menschen geldliebend und hochmütig werden (2. Timotheus 3,1-2). Geldgier und Stolz – zwei Wurzeln, die alles vergiften.
Reden wir also Klartext. Wer die Endzeit ernst nimmt, muss drei Fronten sehen.
Erste Front: die Verrohung von innen
Jesus sagte es voraus – die Liebe der meisten wird erkalten (Matthäus 24,12). Ich nenne es Verrohung. Man grüsst nicht mehr. Man drängelt, pöbelt, filmt das Unglück, statt zu helfen.
Noch hält der dünne Faden der Zivilisation. Aber was passiert, wenn die Regale drei Tage leer sind? Dann zeigt sich, wie dünn er war. Der Mensch wird dem Menschen zum Wolf. Zu gegebener Zeit heisst es: Jeder gegen jeden – zumindest in der Stadt.
Das ist keine Schwarzmalerei. Bei jedem Blackout, jeder Katastrophe, die es je gab, wurde das offensichtlich.
Zweite Front: die Bedrohung von aussen
Hier haben wir grundsätzlich keinen Einfluss. Gar keinen.
Ein Meteorit: Die grossen Brocken sehen wir kommen, die kleinen nicht – und genau so einer legt eine ganze Stadt in Schutt, ohne Vorwarnung. Prof. Christian Köberl, Impaktforscher, räumt entsprechend mit dem Irrtum auf, wir hätten den Himmel im Griff.
Ein Polsprung, der das Erdmagnetfeld schwächt und uns der Strahlung aussetzt.
Ein Supervulkan in Italien, der Europas Himmel verdunkelt und die Ernten vernichtet.

Eine gewaltige Sonneneruption, die das Stromnetz lahmlegt – und damit die Kühlung der Atomkraftwerke.
Uralte Mikroben, die aus dem tauenden Permafrost kriechen, gegen die noch kein Mensch Abwehrkräfte hat.
Und das ist zweifellos längst nicht alles, was uns noch erwarten kann.
Dritte Front: das Menschgemachte
Sie ist die schlimmste. Ein weltweiter Atomkrieg sowie Vernichtung durch Feuer. Oder ein genmanipuliertes Virus, das plötzlich ausbricht. Letzteres hatten wir gerade erst, oder etwa nicht?
Gegen dieses Bild wirken Finanzcrash, Weltregierung und totale Überwachung fast wie Fussnoten. Und die menschenverachtenden Massnahmen der letzten Pandemie? Sie waren nur der Vorgeschmack.
Kein Wunder, dass viele lieber wegschauen.
Sie verdrängen. Aus Überforderung, Angst, Bequemlichkeit – wer weiss das schon. Also leben sie einfach in den Tag hinein, als wäre nie etwas geschehen und als könnte nie etwas geschehen.
Wie Lemminge, die geradewegs auf den Abgrund zulaufen. Nur weil keiner stehen bleibt und hinsieht.
Du schon. Und das ehrt dich.
Denn dass du bis hierher gelesen hast, verrät alles: Du gehörst nicht zu denen, die weglaufen. Du siehst hin. Das ist schon mehr, als die meisten je wagen.
Sollst du dich jetzt fürchten? Nein. Aber wegschauen ist genauso wenig eine Lösung.
Denn hier zerbricht eine Illusion. Kein Vorrat der Welt hält gegen einen Supervulkan, keine Bunkertür gegen einen Polsprung. Wer meint, er sichere sich gegen alles ab, macht umgekehrt denselben Fehler wie der, der wegschaut. Beide wollen es selbst in der Hand behalten – der eine durch Kontrolle, der andere durch Verdrängen.
Doch es gibt einen dritten Weg, zwischen Panik und geschlossenen Augen: nüchtern hinsehen und dich in dem verankern, was trägt.
In Wirklichkeit ist genau das der Punkt. Die reine Machbarkeit ist am Ende.
Der Tod ist unausweichlich – lebst du danach?
Ein Kongresstag war der persönlichen Endzeit gewidmet. Der Imam Muris Begovic brachte es auf den Punkt: Die grosse Endzeit ist, wenn ich sterbe.
Dann geschah, was keiner geplant hatte. Mitten im Kongress starb Ulrich Weiner. Uli, der vor der Strahlung warnte und über 20 Jahre fast besitzlos in den letzten Funklöchern lebte. Aus dem Thema wurde Wahrheit.

Der Tod ist in jedem Fall unausweichlich. Das ist die eine Gewissheit, die niemand wegdiskutiert. Wann er kommt, weiss keiner. Vielleicht in dreissig Jahren. Vielleicht heute Abend.
Also drängt sich eine Frage auf: Solltest du nicht so leben, als könnte es heute passieren?
So, dass nichts Ungeklärtes zurückbleibt. Die Aussprache, die du seit Jahren vor dir herschiebst. Die Vergebung, die du schuldig bist – oder die du dir selbst verweigerst.
Apokalypse heisst ja: Es kommt alles ans Licht. Die Schattenmächte, die diese Welt regieren. Aber auch deine eigenen kleinen Lügen, mit denen du dich durchmogelst.
Höchste Zeit, in die Wahrheit zu kommen. Mit dir. Und den Menschen um dich. Mit Gott.
Und genau hier trennen sich zwei Antworten auf den Tod. Die Transhumanisten wollen ihn besiegen – Chip, Erbgut, Bewusstsein in der Cloud. Ewiges Leben aus Menschenhand, der alte Hochmut in neuem Kleid.
Uli lebte das Gegenteil. Er klammerte sich nie – nicht ans Materielle und nicht ans eigene Leben um jeden Preis. Sein Bild war der Schmetterling: Eure Aufgabe ist es, zu fliegen. Als ihn der Tod mitten im Leben holte, unerwartet und ohne fremdes Zutun, fand er ihn bereit. Festhalten musste er nichts. Heimgehen durfte er.
Jesus sagte: Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt (Johannes 11,25).
Welche Ewigkeit willst du? Die, die mit dem ersten Stromausfall zerfällt? Oder die, die dir geschenkt wird?
39 Wege – und die grosse Spaltung
39 Menschen kamen zu Wort. Ein Fotograf. Ein Imam. Ein Physik-Professor. Eine Schamanin. Ein Pfarrer. Ein Jude. Ein Auswanderer.
So verschieden – und doch spüren fast alle dasselbe: Diese Zeit geht zu Ende. Nicht als Untergang, sondern als Wende.
Doch draussen zeigt sich eine Spaltung. Die einen flüchten tiefer ins Materielle: mehr Besitz, mehr Absicherung, mehr Kontrolle. Ein Ökonom etwa denkt Freiheit als kluge Architektur aus Wohnsitzen und Konten in verschiedenen Ländern. Die anderen suchen den Weg nach innen, ins Geistige.
Klingt der zweite Weg nicht nach der besseren Wahl, um die Endzeit zu bestehen? Auf den ersten Blick schon.
Aber Vorsicht. In der Tat ist gerade der spirituelle Weg voller Sackgassen. «Der Schlüssel liegt in dir», heisst es stattdessen. «Du bist selbst göttlich.» Das klingt zwar schön. Doch es ist eine uralte Lüge – dieselbe, die schon im Garten flüsterte: Ihr werdet sein wie Gott.
Wer sich selbst zum Gott macht, hat keinen mehr über sich. Das ist keine Freiheit, sondern die feinste Form der Gefangenschaft. Mehr dazu im Onlinekurs spirituelle Sackgassen und im Beitrag über Karma.
Denn bei aller Verschiedenheit trennt sich der Weg an einer einzigen Frage: Versuchst du dich selbst aus dem Sumpf zu ziehen – oder lässt du dich ziehen?
Diese Frage beantwortet jeder für sich. Aber sie entscheidet alles.

Wie du die Endzeit bestehen kannst: Wurzel und Frucht
Genug Diagnose. Wie kannst du die Endzeit bestehen – ganz praktisch?
Um die Endzeit zu bestehen prüfe, statt blind zu vertrauen
Nicht überall, wo Christus draufsteht, ist Jesus drin. Genau solche Menschen haben Reny und ich erlebt. Menschen, die alles verloren, weil sie schönen Worten glaubten. Reise hin. Prüfe vor Ort. Frag dich: Macht mir das Angst – oder Mut? Dazu kommt: Hole Referenzen ein.
Verzichte auf negative Nachrichten
Aus Angst fährt das Hirn herunter, das ist Biologie. Steht der Tiger vor dir, kannst du nicht denken. Doch einfacher Trick hilft: Indem du dir jeden Morgen sagst – heute verzichte ich darauf. Nicht für immer. Nur für heute. Nicht als Verdrängen. Sondern als bewusste Wahl.
Sorge äusserlich vor – nicht als Wurzel sondern als Frucht, um die Endzeit zu bestehen
Vorrat, Wildpflanzen, Unabhängigkeit, wie wir sie im Waldgarten leben. Denn gerade das Wissen, wie ich mich zur Not aus der Natur ernähren kann, hat mir viel Angst genommen. Das Wissen «ich habe immer genug» – das beruhigt tief. Wie du einsteigst, zeigen Selbstversorgung leicht gemacht, die Blackout-Vorbereitung und unsere Community. Und doch: So sehr dieser Halt trägt, gegen manche Bedrohung reicht er nicht. Vorräte allein retten keine Seele.
Bring in Ordnung, was offen ist
Genau das ist die Vorsorge, die kaum jemand auf dem Zettel hat. Wen möchtest du um Vergebung bitten, solange noch Zeit ist? Wem darfst du endlich vergeben? Welche Wahrheit wartet seit Jahren darauf, ausgesprochen zu werden? Tu es. Heute. Nichts macht dich schliesslich freier und leichter als ein reines Gewissen – kein Vorratskeller der Welt schafft das.
Verankere dich
Gehe dafür ins Gebet. In die Stille. In echte Gemeinschaft. Der Hauskreis ist kein frommes Beiwerk – er wird überlebenswichtig, wenn draussen die Verrohung tobt. Genau hier findest du zusätzliche Kraft.
Und noch etwas Entscheidendes: Nicht für jeden ist dasselbe richtig.
Der eine ist berufen, eine Arche zu bauen – einen Zufluchtsort, wie ihn Enrique Rosenthal in Bolivien errichtet hat. Ein Ehepaar aus der Schweiz aber erlebte den umgekehrten Ruf. Verwurzelt im Leben eines kleinen Bauerndorfs, tief im Glauben verankert – und dann sagte Gott zu ihnen: Lasst euer behütetes Leben zurück, zieht mitten in das Rotlichtmilieu von Hamburg-St. Pauli. Nicht um zu verurteilen, sondern um auf der Reeperbahn bedingungslose Liebe zu leben. Sie gingen.
Der eine flieht aus dem Dunkel. Der andere geht mitten hinein.

Wer sagt dir, welcher Weg deiner ist, um die Endzeit zu bestehen? Ein Kongress kann dir die Augen öffnen, ein Buch kann den Funken zünden. Den letzten Schritt aber gehst du nur mit der Verbindung nach oben.
Und vielleicht spürst du gerade den grössten Schmerz von allen: Die, die du am meisten liebst, wollen es nicht sehen. Die Kinder machen weiter wie bisher. Der Partner winkt ab.
Ich kenne diese Verzweiflung. Darum sei ehrlich zu dir: Wachreden kannst du keinen. Aber lieben schon. Lebe es vor, säe die Saat, bete für sie – und den Rest legst du in grössere Hände. Wie das gelingt, ohne deine Liebsten zu verlieren, ist ein Thema für sich. Dazu bald ein eigener Beitrag.
Deine Wurzel entscheidet
Am Ende bleibt eine einfache Wahrheit.
All die Werkzeuge sind gut. Vorrat, Wissen, Gemeinschaft, ein Plan B. Aber sie tragen nur mit einer Wurzel. Gottvertrauen ist die Wurzel. Selbstvertrauen die Frucht. Nie umgekehrt.
Wer die Endzeit bestehen will, versucht nicht, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Das hat noch keiner geschafft. Denn genau dieser Hochmut hat uns hineingeritten.
Ausgerechnet der Mann, der in Bolivien einen Zufluchtsort baute, bringt es auf den Punkt:
Wo der Mensch nur eine Sackgasse sieht, hat Gott tausend Wege.

39 Stimmen, hunderte Reflexionsfragen und Gebetsimpulse findest du gebündelt im Endzeit-Handbuch, damit du die Endzeit bestehen kannst. Zusätzlich kannst du dir die Interviews im Endzeit-Kongress ansehen.
Aber das Wichtigste steht nicht im Buch. Die wENDeZEIT beginnt nicht mit deinem Plan. Sie beginnt mit deiner Übergabe.
Übergabe?! Was heisst das? Du hörst auf zu kämpfen, als hinge alles an dir allein. Du legst dein Leben bewusst in Gottes Hand, mit allem, was dich beschwert. Das ist kein grosser Kraftakt. Ein ehrliches Gebet genügt.
Genau so ein Gebet kannst du hier laut mitsprechen:
Willkommen in der Familie. Willkommen daheim.
Die wENDeZEIT verliert ihren Schrecken, sobald du weisst, wem du gehörst. Nicht weil nichts mehr geschieht – sondern weil dich nichts mehr aus seiner Hand reisst.
Steh auf, Königskind. Du wirst gebraucht.
Häufige Fragen
Bedeutet Endzeit den Weltuntergang?
Nicht im Sinne blosser Zerstörung. Die Bibel spricht von den «letzten Tagen» – einer Zeit des Umbruchs, an deren Ende ein Neuanfang steht, nicht das Nichts. Das griechische Wort Apokalypse meint dabei nicht Untergang, sondern Enthüllung: Verborgenes kommt ans Licht. Und noch etwas: Die persönliche Endzeit beginnt für jeden Menschen ohnehin am Tag seines Todes. Für den einen ist sie näher, für den anderen ferner – kommen wird sie für alle.
Wie kann ich die Endzeit bestehen, ohne ständig in Angst zu leben?
Indem du deine Sicherheit nicht nur in Vorräte legst, sondern zuerst in eine tragfähige Verbindung zu Gott. Beides gehört zusammen. Gerade das Wissen, wie du dich notfalls aus der Natur ernährst, nimmt erstaunlich viel Angst – du weisst dann tief drin: Ich habe immer genug. Prüfe Angebote, faste Nachrichten, bring deine Beziehungen in Ordnung, such dir echte Gemeinschaft. Wer so lebt, kann die Endzeit bestehen, ohne dass die Angst ihn frisst.
Wenn ohnehin ein Meteorit oder Supervulkan kommen kann – wozu dann überhaupt vorsorgen, um die Endzeit zu bestehen?
Weil äussere Vorsorge sinnvoll bleibt, aber nur die Frucht ist, nicht die Wurzel. Gegen manche Bedrohungen hilft kein Bunker – und genau das zeigt, warum der innere Halt entscheidet. Das Gute daran: Deine Beziehungen in Ordnung zu bringen und Frieden mit Gott zu schliessen kostet keinen Franken. Diese Vorsorge trägt, egal was kommt.
Woran erkenne ich unseriöse Endzeit-Angebote?
Am einfachsten am Gefühl danach: Ist deine Angst grösser als vorher, war es Manipulation, keine Aufklärung. Seriöse Vorbereitung vermittelt Hoffnung und Klarheit, nicht Panik. Reise hin, prüfe die Fakten, vertraue nie blind – und misstraue jedem, der dich unter Zeitdruck setzt.
Und wenn ich zu denen gehöre, die die Endzeit nicht kommen sahen – ist es jetzt zu spät, um sie zu bestehen?
Nein, überhaupt nicht. Der beste Zeitpunkt zum Aufwachen war gestern, der zweitbeste ist heute. Es braucht kein perfektes Wissen und kein nächstes Leben – nur deine Entscheidung, jetzt. Und die kannst du in diesem Moment treffen.



