Dämonische Besessenheit ist wieder ein Thema, seit selbst Spitzenpolitiker offen über Dämonen reden. Dieser Artikel zeigt, warum Besessenheit keine Ausrede ist, was Gerichte dazu sagen und durch welche Türen das Dunkle eindringt – auch bei Christen. Zum Schluss wagen wir einen Blick auf die künstliche Intelligenz und fragen: Wer flüstert eigentlich mit, wenn Menschen Maschinen bauen?
Wenn Dämonen plötzlich salonfähig werden
«Ich glaube nicht, dass es Aliens sind. Ich denke, es sind Dämonen.» Das sagte im März nicht ein Wanderprediger, sondern US-Vizepräsident JD Vance in einem Podcast.
Seither ist dämonische Besessenheit salonfähig. In den USA schiessen selbsternannte Exorzisten wie Pilze aus dem Boden. Auf YouTube sammeln Befreiungsvideos Hunderttausende Klicks.
Das ist gut, denn zu lange wurde das Thema totgeschwiegen. Es ist aber auch gefährlich. Denn wo eine Nachfrage boomt, wittern auch Trittbrettfahrer ihre Chance.
Und irgendwann steht jemand vor Gericht und sagt: «Der Teufel hat mich dazu gebracht.»
Darf er das? Und was bedeutet es für uns, wenn Menschen mit dunklen Mitbewohnern über Kriege entscheiden oder Maschinen programmieren? Lass uns genau hinschauen – ohne Panik, aber auch ohne Scheuklappen.
Dämonische Besessenheit boomt – und das Geschäft gleich mit

Ein «moderner Exorzist» behauptet auf YouTube: «Jeder Mensch ist besetzt, und ich sehe die Dämonen in ihm.» Klingt nach Durchblick. Dabei wirkt er selbst belastet.
Aus unserer Erfahrung stimmt die Aussage schlicht nicht. In unserer früheren Praxis hatten rund zehn Prozent der Menschen eine Besetzung. Und das waren Menschen, die ohnehin mit Beschwerden zu uns kamen. In der Gesamtbevölkerung dürfte der Anteil also eher tiefer liegen.
In einem unserer Webinare erzählte eine Frau, sie habe für «energetische Reinigungen» bereits rund 10’000 Franken ausgegeben. Reny und ich waren sprachlos. Wir machen so etwas im kleineren Rahmen kostenlos.
Wenn der Mammon regiert, hat es kaum mit Gott zu tun, oder? Jesus gab seinen Jüngern eine klare Anweisung:
«Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt!» (Matthäus 10,8)
Und was ist das für eine Reinigung, wenn die Putzmannschaft schon mit dreckigen Schuhen ins Haus trampt? Jesus musste sich einst selbst den Vorwurf anhören, er treibe die Dämonen mit Beelzebul aus. Seine Antwort ist bis heute ein Prüfstein: Ein Reich, das mit sich selbst entzweit ist, kann nicht bestehen (Matthäus 12,25-26).
Die Befreierin Sonja bringt es in einem Interview auf den Punkt: «Ich bin nicht diejenige, die die Menschen befreit. […] Jesus Christus befreit durch den Heiligen Geist». Genau daran erkennst du echten Befreiungsdienst. Der Mensch tritt zurück, das Portemonnaie bleibt zu, und Jesus bekommt die Ehre.
«Ich doch nicht!» – durch welche Türen eine dämonische Besessenheit kommt

Der Gegenpol ist ebenso falsch. Manche Christen sagen: «Ich kann gar keine Besetzung haben.» Doch wovon hängt eine Besetzung ab? Von den Türen, die wir öffnen. Und davor ist auch der fleissigste Kirchgänger nicht gefeit.
Sonja sagt es trocken: «Der Feind ist sehr gesetzlich. […] Es braucht ein Einfallstor.» Paulus schreibt dasselbe kürzer:
«Gebt dem Teufel keinen Raum!» (Epheser 4,27)
Die häufigsten Einfallstore
Aus unserer Arbeit kennen wir vor allem diese Türen:
- Okkulte Praktiken wie Pendeln, Kartenlegen, Channeling oder Geistheilung, auch wenn sie «nur aus Neugier» geschahen
- Kontrollverlust durch Drogen oder schweren Alkoholrausch
- eine Sünde, der man immer wieder Raum gibt, etwa Wut, Hass oder sexuelle Unmoral
- schwere seelische Verletzungen und Schocks
- Lügen, die sich festsetzen: «Ich bin nichts wert», «Mich liebt keiner»
- Flüche, Schwüre und fragwürdige «Energie»-Behandlungen
Wenn «Engel» zum Töten auffordern
Wohin eine offene Tür führen kann, zeigt ein Fall aus Oregon (USA). Ab 1983 traf sich in der Gegend von Grants Pass ein privater Gebets- und Bibelkreis aus dem Umfeld der Adventisten. Mit der Zeit wuchs dort die Faszination für Engel. Die Gruppe glaubte, Gott spreche durch Engel zu ihr.
Als Sprachrohr diente der neunjährige Leo, der Sohn von Sharon Halstead. Ein Wesen, das sich «Naked Truth» (nackte Wahrheit) nannte, verkündete durch ihn, wer von Dämonen «erledigt» sei. Solche Menschen, so die Lehre, dürfe man bestehlen und sogar töten.
Im November 1988 erschoss Sharon zuerst einen Rancharbeiter. Zwei Tage später besuchte sie mit ihrer Schwester Deborah die befreundete Familie Greene. Sharon tötete Lynnann Greene, schoss ihrem Mann David in den Rücken und traf den kleinen Sohn Nathaniel. Er ist seither ab der Brust gelähmt. Sharon wurde zu 75 Jahren Haft verurteilt, Deborah wegen Verschwörung zu 20 Jahren (The Cinemaholic).
Der Adventist Roger Morneau, früher selbst tief im Okkultismus, hat den Fall in seinem Buch «Beware of Angels» (Hüte dich vor Engeln) aufgearbeitet. Man kann darin auch ein Lehrstück für Manipulation im frommen Gewand sehen. Das eine schliesst das andere nicht aus. Paulus hat genau davor gewarnt:
«Denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an.» (2. Korinther 11,14)
Ein Kreis, der mit der Bibel begann, endete beim Mord. Warum? Nicht weil die Menschen zu wenig fromm waren, sondern weil sie die Stimmen nicht mehr prüften. Und vor Gericht half keine Engelsbotschaft: Die Verantwortung blieb bei den Tätern.
Frequenzen aus der Finsternis

Wie gefährlich fragwürdige «Energie»-Behandlungen sein können, erlebten wir selbst. Für unser früheres Naturheilzentrum suchten wir ein neues Bioresonanzgerät. Wichtig war uns, dass Messungen wiederholbar sind. Ein Gerät kam besonders glänzend daher: medizinisch aufgemacht, von einem Physiker entwickelt. Wir fuhren zum Schweizer Vertreter.
Reny fühlte sich schon beim Betreten des Raumes elend. Der Mann selbst war belastet. Und dann erzählte er offen, dass in das Gerät auch dämonische Frequenzen eingespeist würden – «für die Behandlung». Ich war schockiert. Später trafen wir den Physiker persönlich. Auch er war belastet. Wie sagt man: Nicht alles was glänzt ist auch Gold.
Viele der geöffneten Türen lassen sich nur mit Jesus an der Seite wieder schliessen. Aus unserer Beobachtung haben Menschen, die ihm wirklich nachfolgen, nur selten eine Besetzung. Wie du Türen erkennst und verschliesst, zeigt unser Onlinekurs Spirituelle Sackgassen. Die Grundlagen zu Besetzung und Anhaftung findest du im Artikel Besessenheit und Befreiung. Und warum man sich nicht selbst erlösen kann, zeigt der Beitrag Karma auflösen in 5 Minuten.
Jesus warnt zudem: Wird ein Haus nur gefegt, aber nicht neu bewohnt, kehrt der unreine Geist mit sieben Schlimmeren zurück (Matthäus 12,43-45). Befreiung ohne Beziehung zu Gott bleibt deshalb ein halbes Werk.
Der Teufel war’s? Dämonische Besessenheit vor Gericht

Stell dir vor, du sitzt als Richter da. Der Angeklagte sagt: «Ich war es nicht. Es war der Dämon in mir.» Was machst du damit?
Drei Fälle, ein Muster
USA 1981: Arne Cheyenne Johnson erstach seinen Vermieter. Seine Verteidigung wollte auf «nicht schuldig wegen dämonischer Besessenheit» plädieren. Richter Robert Callahan liess das nicht zu, weil es sich nicht wissenschaftlich belegen lasse. Johnson wurde wegen Totschlags verurteilt.
Deutschland 1978: Die Studentin Anneliese Michel litt an Epilepsie und seelischen Krisen. Nach 67 Exorzismus-Sitzungen starb sie 1976 an Unterernährung. Das Landgericht Aschaffenburg verurteilte die Eltern und zwei Priester wegen fahrlässiger Tötung zu Bewährungsstrafen.
England 1975: Michael Taylor tötete seine Frau direkt nach einer nächtlichen Teufelsaustreibung. Die Geistlichen hatten angeblich 40 Dämonen ausgetrieben – und drei, darunter «Mord», zurückgelassen. Das Gericht sprach Taylor wegen Unzurechnungsfähigkeit frei.
Das Muster? Gerichte urteilen nach medizinischen Gutachten, nicht nach geistlichen Deutungen. Und im Fall Taylor zeigt sich, wie gefährlich eine stümperhafte «Befreiung» sein kann.
Was das Strafrecht verlangt
Dämonische Besessenheit ist im Strafrecht der Schweiz, Deutschlands und Österreichs kein Entlastungsgrund. Schuldunfähig ist nur, wer zur Tatzeit das Unrecht nicht einsehen oder nicht danach handeln kann. Das muss auf einer seelischen Störung, einer schweren Bewusstseinsstörung oder einer geistigen Behinderung beruhen (Art. 19 StGB Schweiz, § 20 StGB Deutschland).
Wer misst Besessenheit?
Müsste der Katalog also erweitert werden? Die Frage klingt logisch. Doch wer soll eine Besetzung feststellen? Mit welchem Messgerät? Und wer ist dafür überhaupt befähigt?
Nicht jeder, der sich hellsichtig nennt, hat diese Gabe von Gott. Wir haben mehrere «Geistheiler» kennengelernt, die auf einen alten Trick hereingefallen sind: Die Dämonen verleugnen sich, und so glauben sie, es gebe gar keine.
«Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind!» (1. Johannes 4,1)
Seriöser Befreiungsdienst braucht deshalb zweierlei: einen Menschen, der fest in Christus verankert ist, und die Gabe der Unterscheidung der Geister (1. Korinther 12,10). Ein Gericht kann das nicht leisten. Und das ist vielleicht auch gut so, denn sonst würde aus jeder Tat eine Ausrede.
Italien: Wenn Exorzist und Psychiater am selben Tisch sitzen

Ausgerechnet in Italien zeigt sich, dass es auch anders geht. Dort arbeiten kirchliche Exorzisten und Psychiater seit Jahren zusammen. Seit der Neufassung des kirchlichen Rituals von 1999 gilt: Ein Priester darf nicht einfach annehmen, jemand sei besessen, wenn dieser Mensch in Wahrheit krank ist. Im Zweifel muss er Ärzte und Psychiater beiziehen (DOMRADIO).
An der päpstlichen Hochschule Regina Apostolorum in Rom halten deshalb auch Psychiater Vorträge für angehende Exorzisten. Der Dominikaner François Dermine warnte dort mit einem Satz, den sich mancher Selfmade-Befreier hinter die Ohren schreiben dürfte: «Ein Exorzismus bei einer Person mit psychischen Störungen kann ihre Situation verschlimmern» (Vatican News).
Die Nachfrage ist gewaltig. Schätzungen zufolge suchen in Italien jährlich rund eine halbe Million Menschen einen Exorzisten auf. Weil so wenige Priester dafür ausgebildet sind, entstehen lange Wartezeiten. Die allermeisten Fälle bleiben am Ende in medizinischer Behandlung.
Uns gefällt diese Reihenfolge: zuerst ausschliessen, was medizinisch erklärbar ist, und erst danach die geistliche Frage stellen. Genau so haben wir es in der Praxis auch gehalten.
Doch ein Ausschlussverfahren hat eine Lücke. Es sagt dir nur, was es nicht ist. Woran du eine dämonische Besessenheit tatsächlich erkennst, steht in keinem Lehrbuch. Dafür braucht es Menschen mit der Gabe der Unterscheidung – und die bekommt man nicht im Kurs, sondern von Gott.
Besessene am Schalthebel – gilt dann noch «seid untertan»?

Jetzt wird es unbequem. Was geschieht, wenn Menschen in Machtpositionen belastet sind? Wenn Entscheide, die Kriege auslösen und unzähligen Menschen das Leben kosten, von dunklen Einflüsterungen mitgeprägt sind? Sind solche Täter dann entschuldigt?
Nein. Auch hier gilt: Die Tür wurde irgendwann selbst geöffnet. Wer sich dem Dunklen hingibt, bleibt für seine Taten verantwortlich. Paulus zeigt jedoch, wo der eigentliche Kampf tobt:
«Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltherrscher dieser Finsternis.» (Epheser 6,12)
Oft wird Römer 13 zitiert: Jeder soll sich der staatlichen Macht unterordnen. Aber lies weiter. Paulus nennt die Obrigkeit «Gottes Dienerin, dir zum Guten» (Römer 13,4). Was aber, wenn sie nicht mehr dem Guten dient, sondern Unrecht befiehlt? Dann greift ein anderer Satz der Apostel:
«Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen.» (Apostelgeschichte 5,29)
Das ist kein Aufruf zur Rebellion. Es ist ein Aufruf zum wachen Gewissen. Reny sagt dazu: «In den Kirchen läuft da nichts.» Umso mehr braucht es Menschen, die beten, statt nur zu schimpfen – für sich, für ihre Familie und auch für die Mächtigen.
Wer programmiert die KI – und wer flüstert mit?

Mitte September 2026 überschlugen sich die Warnungen. Anthropic-Chef Dario Amodei fordert, die Entwicklung der künstlichen Intelligenz zu bremsen. OpenAI-Chef Sam Altman verschiebt den Börsengang aus Sicherheitsgründen (ZDF). Mehr dazu im Klartext-Wochenrückblick.
Wenn die Baumeister vor ihrem eigenen Bau warnen, stellt sich eine tiefere Frage: Wer baut da eigentlich? Und welcher Geist fliesst mit ein? Dass diese Zeit eine Wende und kein Weltuntergang ist, haben wir in Die wENDeZEIT ist da beschrieben.
Der Historiker Yuval Noah Harari schrieb schon 2017, die wichtigste wirtschaftliche Frage des 21. Jahrhunderts könnte lauten: «Was sollen wir mit all den überflüssigen Menschen anfangen?» (sinngemäss übersetzt, TED Ideas). Er meint das als Warnung, nicht als Wunsch (Faktencheck TheJournal). Doch das Denken dahinter lässt aufhorchen. Europa kennt das Wort von den «unnützen Essern» aus seiner dunkelsten Zeit. Was geschieht, wenn Menschen mit solchem Menschenbild Maschinen formen?
Können Dämonen Maschinen beeinflussen?
Studien dazu gibt es keine. Einen Hinweis liefert höchstens die Grenzforschung. Das PEAR-Labor der Universität Princeton untersuchte von 1979 bis 2007, ob Menschen mit ihrem Geist Zufallsgeneratoren beeinflussen können. Es meldete winzige Effekte, andere Labors konnten sie jedoch nicht wiederholen (Wikipedia).
Prüfen statt glauben gilt auch hier. Eines steht dennoch fest: Eine KI rechnet nur aus, was Menschen ihr eingeben. Sie trägt den Geist ihrer Macher weiter – im Guten wie im Schlechten. Nutze sie deshalb als Werkzeug, aber nie als Ratgeber für Glauben, Gewissen und Gesundheit.
Keine Ausrede – aber ein Weckruf
Dämonische Besessenheit ist real. Aber sie ist keine Ausrede, weder vor Gericht noch vor Gott. Türen öffnen wir selbst, und mit Jesus können wir sie auch wieder schliessen.
Der Jakobusbrief fasst es in einem Satz zusammen:
«Unterwerft euch nun Gott! Widersteht aber dem Teufel, und er wird von euch fliehen.» (Jakobus 4,7)
Das ist keine Drohung, sondern eine Einladung. Du musst keine Angst vor der Dunkelheit haben, wenn du im Licht stehst. Du brauchst aber wache Augen, denn nicht jeder Helfer ist, was er zu sein scheint. Und schon gar nicht jede Maschine.
Vielleicht spürst du beim Lesen, dass bei dir oder einem lieben Menschen eine Tür offen steht. Dann ist unser kostenloses Webinar zu Besessenheit und Befreiung der nächste Schritt. Einmal im Monat treffen wir uns live in einer kleinen Gruppe. Wir fragen nicht nach Geld, sondern nach deinem Herzen.
Bist du dabei?

FAQ: Dämonische Besessenheit – häufige Fragen
Was ist dämonische Besessenheit?
Dämonische Besessenheit bedeutet, dass ein böser Geist Bereiche eines Menschen mitsteuert, zum Beispiel Gefühle, Gedanken oder Handlungen. Betroffene erleben oft Zwänge, Blackouts oder eine Abneigung gegen alles Göttliche. Davon zu unterscheiden ist eine Anhaftung, bei der ein Geist von aussen einwirkt. Eine sorgfältige Abklärung ist wichtig, denn nicht jede seelische Not hat eine geistliche Ursache.
Können auch Christen unter dämonische Besessenheit leiden?
Ja, auch Christen können eine Besetzung haben, wenn sie Türen öffnen. Kirchgang allein schützt nicht. Nach unserer Beobachtung sind Menschen, die Jesus wirklich nachfolgen, jedoch nur selten betroffen. Entscheidend ist die gelebte Beziehung zu Gott, nicht die Mitgliedschaft.
Kann ich mich mit einer dämonische Besessenheit vor Gericht rausreden?
Nein, Besessenheit ist in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich kein anerkannter Entlastungsgrund. Gerichte prüfen nur, ob eine medizinisch fassbare Störung die Einsicht oder Steuerung aufgehoben hat. Das zeigen auch bekannte Fälle wie jener von Arne Cheyenne Johnson. Die Verantwortung bleibt also bei dir – und das ist eine gute Nachricht, denn damit hast du auch die Macht, Türen zu schliessen.
Woran erkenne ich einen seriösen Befreiungsdienst?
Ein seriöser Befreiungsdienst stellt Jesus in den Mittelpunkt und nicht den Befreier. Er verlangt keine überrissenen Preise, denn Jesus sagt: «Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt!» Zudem arbeiten seriöse Begleiter ruhig, ohne Showeffekte, und schliessen medizinische Ursachen nicht aus. Werden dir Frequenzen, Rituale oder teure Reinigungspakete angeboten, ist Vorsicht geboten.
Ist Exorzismus dasselbe wie Befreiungsdienst?
Im Kern geht es um dasselbe: Menschen werden von bösen Geistern befreit. Exorzismus ist vor allem der Begriff der katholischen Kirche, die dafür feste Rituale und beauftragte Priester kennt. Freikirchliche Kreise sprechen eher von Befreiungsdienst und beten frei im Namen Jesu. Wichtiger als die Bezeichnung ist, in wessen Namen und Kraft die Befreiung geschieht.



